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Strategieblabla...erster Teil

Kennen Sie das? Sie sitzen in einer pompösen Kick-Off Veranstaltung und hören eine Strategie/Vision/Mission, vielleicht auch noch glanzvoll mit Power Point präsentiert, und Ihr erster Gedanke dazu: „Jo eh…“ 

Im Laufe meiner Karriere habe ich grenzenlos viele seelenlose Strategien gehört und gelesen. Marktschreierisch schmettern Manager diese laut zu ihren „Untertanen“ in der Erwartung, eine euphorische Begeisterung als Feedback zu bekommen. Nix da. 

Was ist der Grund? Schließlich ist das ja ein wirklich harter Weg zu dieser neuen Vision zu kommen. Es ist nicht so, dass Manager sich das beim Espressotrinken oder bei Ihrem morgendlichen Joggen schnell ausgedacht haben. Meistens ist es ein monatelanger Prozess, der zu dieser neuen Erkenntnis führt. Viel Hirnschmalz und Marktforschung liegen dem zugrunde.

Die Gründe warum eine neue Strategie nicht beim Mitarbeiter ankommt,  sind sehr mannigfaltig. Meistens ist auch die Formulierung sehr unklar und beliebig austauschbar. Sie passt nicht zum derzeitigen Markt, zum Vertrieb oder ist im Alltag nicht umsetzbar.

Das Geheimnis des Erfolgs liegt in einer emotionalen Strategie, deren Basis die Werte und Kultur des Unternehmens ist und möglichst einfach und klar formuliert wird. Eine Vision, die Sinn macht, jeder seine Rolle findet, taktisch und operativ umsetzbar ist, auch wenn wir dazu Ressourcen aufbauen müssen, bringt Motivation und Erfolg. Natürlich können wir nicht jeden begeistern, aber es geht um die kritische Masse, die erreicht werden muss.

Ich behaupte nicht, dass dieser Weg einfacher ist -  im Gegenteil - aber er macht mehr Sinn. Nur wenn Menschen an etwas glauben, dann wird es Wirklichkeit. 

Mit einer Strategie, die emotional berührt, Sinn macht und umsetzbar ist, haben sie den ersten wichtigen Schritt gemacht. Wie sie diese auch operationalisieren, schnell umsetzen und messbar machen, das lesen sie im 2.Teil.

 

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Seit ich Menschen bei Veränderungen begleite, habe ich keinen intensiveren Moment in diesem Prozess erlebt, als der, wenn sie im Tal der Tränen sind.

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Heute geht es um meine persönliche, subjektive und sicher noch nicht fertige Hitliste im Change. Was sind die größten Hebel, die wir manchmal vernachlässigen oder so erfolgreich machen.

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Ausstieg ist jederzeit möglich

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Change Management

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